Der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten 50 Jahren rund 800 Milliarden Euro kosten, hat das DIW Berlin 2007 errechnet. Rechnerisch gesehen, kommen damit volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 16 Milliarden Euro pro Jahr auf die Bundesländer zu. Wirtschaftlich schwächere, kleinere Bundesländer werden proportional stärker als große Länder wie Bayern oder Baden-Württemberg betroffen sein.
Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft am stärksten betroffen sind Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Bremen und Brandenburg.
Mehr Informationen über die Kosten des Klimawandels:
Franz Alt – SONNENSEITE.COM
Quelle: DIW Berlin
Ralf Hartmann [mehr...]
Das Magazin WUNDERWELT WISSEN berichtet in der neuesten Ausgabe am 28. März 2008 über die ersten schwimmenden Atomkraftwerke der Welt. Die aus der russischen Werft Sewmasch stammenden Anlagen sollen bis 2010 Energie für militärische Stützpunkte liefern und nach den Plänen der Russen auch große Städte wie New York mit Strom versorgen. Länder wie China, Namibia und [mehr...]
Nur 6 Jahre nach dem spektakulären Zusammenbruch des Larsen Eisschelfs im west-antarktischen Eisschild, beginnt nun ein weiteres Eisschelf – das Wilkins Eisschelf – zu kollabieren: als erstes Zeichen dafür zeugt der Abbruch einer 41 x 2,5 km großen Fläche zwischen dem 28.2. und 17.3.2008.
Als erster bemerkte Ted Scambos [mehr...]
Trotz steigender Ölpreise, Finanzkrisen und Klimawandel läuft das Geschäft bei Porsche auf Hochtouren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 (31.Juli 2007) konnte der Autmobilhersteller seinen Umsatz auf 7,4 Milliarden hochfahren und den Gewinn vor Steuern mit 5,857 Milliarden Euro verdreifachen. Mit geschickten Kurssicherungsgeschäften hat Vorstandschef Wendelin [mehr...]
Am 12.September 2006 berichtete das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dass die Beschäftigtenzahlen im Bereich der erneuerbaren Energien in den vorangegangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind und auch in Zukunft zulegen werden. Die rund 170.000 Beschäftigten der Branche würden bis 2020 auf mindestens 300.000 ansteigen. Diese [mehr...]
Umwelminister Sigmar Gabriel will Milliardenhilfen für die Solarbranche kürzen, doch eifrigen Unionspolitikern geht das nicht schnell und weit [mehr...]
By Dr. James Hansen, Director of the Goddard Institute for Space Studies; reposted with permission (original post is here)
Predictably, as scientific evidence clarifies that the dangerous level of atmospheric CO2 is at hand, there are cries that it is impractical to avoid climate catastrophe. Such negativity is part of the playbook of those who stand to gain [mehr...]
Angeregt durch steigende Ölpreise und Klimawandel werden Investitionen in umweltverträgliche Technologien immer interessanter. Besonders in Kalifornien entstehen neue Generationen von jungen Unternehmern mit visionärer Weitsicht. Niemand weiß genau, wie die Welt von morgen aussehen wird, denn es gibt viele Unsicherheiten und unterschiedliche Meinungen, wie wir uns den [mehr...]
Daß die USA ihren Verbrauch reduzieren wird, ist kaum anzunehmen. Daß der Energiebedarf und Verbrauch an fossilen Brennstoffen in menschenreichen Ländern wie den „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien und China) noch weiter zunehmen wird, weil er im Grunde genommen gerade erst begonnen hat, ist da eher wahrscheinlich. Die Konsequenzen dieser Entwicklung, deren Umfang wir noch nicht einmal erfasst haben, werden in allen Industrien und Lebensbereichen spürbar sein. Die Tabelle mit den Daten der Top-10 in 2006 (plus Schweiz und Österreich) veranschaulicht diese Prognose in Zahlen.
Was wie ein weiteres Honorszenario ausschaut, ist aber in Wirklichkeit auch ein gigantischer Markt, der sich vor unseren Augen und mit rasender Geschwindigkeit aufbaut. Vor allem Investitionen in regenerative Energien werden durch den vorhersehbaren Trend notwendig und wirtschaftlich hochinteressant. Es werden neue Industrien, Märkte, Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen und einen ungeahnten Boom in der Energie- und Umweltindustrie erzeugen.
Überall im Land entstehen schon heute neue Unternehmen, die mit Biogas, Abfällen, Elektroautos, Solarenergie, Umweltschutz und innovativen Ideen Märkte erschließen und von der Entwicklung profitieren. Auch für Privatanleger wird es mehr als interessant. Unternehmen wie die Prokon Genussrechtegesellschaft bieten Beteiligungen in Erneuerbaren Energien, hohe Wachstumsraten, Mindestverzinsungen von 6% p.a. plus Überschussbeteiligungen bis zu 4% bei einer Laufzeit von 3 Jahren. In den vergangenen drei Jahren konnte das 2003 gegründete Unternehmen jeweils 8% Zinsen auszahlen.
Die vielen neuen Unternehmen, die auch hierzulande im Bereich der regenerativen Energien und Umweltschutz entstehen, machen Hoffnung. Und auch wenn es schlimmer kommt als gewollt, Not macht bekanntlich erfinderisch.
Ralf Hartmann