Ein internationales Forscherteam mit Wissenschaftlern aus Norwegern, Österreich, Spanien und den USA hat die Vorgänge im japanischen Atomkraftwerk Fukushima untersucht und kommt in einer Studie zu dem Schluss, dass die Folgen der Katastrophe weit ärger sind, als bislang angenommen. Die Studie ist ein Beleg dafür, wie die Atomlobby die Bedrohung von Kernkraftwerken durch Erdbeben herunterzuspielen versucht.
Die Bilder gingen durch alle Medien und werden so schnell nicht vergessen sein: Am 11. März dieses Jahres, kurz nachdem in Deutschland dem Atomausstieg eine Absage erteilt worden war, ereignete sich in Japan eines der schwersten Erdbeben der Geschichte. Infolge des Tōhoku-Bebens, das eine Stärke von rund neun Moment-Magnitude (Mw) erreichte, bildete sich ein zehn Meter hoher Tsunami, der mit gewaltiger Kraft über die Küstenregionen des Landes hinwegfegte. Beides zusammen –
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