
Zum Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama waren die Erwartungen ebenso hoch wie die Versprechungen heilig – Obama erklärte die Umwelt- und Klimaschutzbemühungen zu seinen vordersten Zielen. Eine halbe Million grüner Jobs stellte er in Aussicht. Die Kapazitäten für erneuerbare Energien wollte er verdoppeln. Zwei Millionen Privathäuser sollten energieeffizient saniert werden. Jetzt – drei Jahre später – ist abgesehen von Resignation wenig davon übrig geblieben. Die starre Ideologie und Untätigkeit, die Obama einst der Vorgängerregierung vorwarf, haben inzwischen auch den Optimismus-Präsidenten erfasst.
Das Klima- und Energiegesetz, mittels dessen man den Ausstoß von Treibhausgasen dramatisch senken wollte, ist gescheitert – vertagt aufgrund fehlender Zustimmung im Senat. Republikaner versperrten sich vor allem gegen bindende Obergrenzen für [mehr...]


