
Moore sind ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, bieten Schutz vor Überschwemmungen und sind hervorragende natürliche Kohlenstoffspeicher. Obwohl weltweit gerade einmal drei Prozent der Landoberfläche von Mooren bedeckt sind, beherbergen sie mindestens 550 Gigatonnen Kohlenstoff und somit mehr als 90 Prozent des in der gesamten globalen Vegetation gespeicherten Kohlenstoffs.
Werden diese einzigartigen Landschaften nun von Menschenhand oder durch Dürreperioden trocken gelegt, geben sie das gespeicherte Treibhausgas in die Atmosphäre ab und beschleunigen dadurch den Klimawandel. Da dieser Fakt schon länger bekannt ist, galt es bisher als eine effektive Klimaschutzmaßnahme, Moore wieder zu vernässen und so den Ausstoß der Klimagase zu stoppen. Doch laut einer in Nature Geoscience veröffentlichten Studie von Nathalie Fenner und Chris Freeman von der Bangor [mehr...]






