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Umweltwirtschaftsbericht 2011 veröffentlicht

Jobmotor Umweltbranche; Foto: shutterstock

Der Übergang zu einer Green Economy bietet große Chancen für die Wirtschaft. Mit dem Bemühen um eine nachhaltigere Energieversorgung, einen schonenden Umgang mit Ressourcen und ein zunehmendes Umweltbewusstsein gehen auch wirtschaftliche Veränderungen einher. So entstehen neue Arbeitsplätze, Unternehmen steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit und durch effizientere Ressourcennutzung können massiv Kosten eingespart werden.

Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium haben jetzt zum zweiten Mal den Umweltwirtschaftsbericht vorgelegt, der über Stand, Herausforderungen und Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland informiert. Deutlich wird in dem Bericht, mit was für einem rasanten Fortschritt Deutschland auf ein umweltverträgliches Wachstum zusteuert.

Die steigende Zahl an ‚grünen‘ Arbeitsplätzen, das dynamische Wachstum auf den ‚grünen‘ [mehr...]

Energiewende: Hoffnungsträger Ostdeutschland?

Windkraftanlage; Foto: Dharion (Flickr.com)

Im bundesweiten Vergleich schneiden die ostdeutschen Bundesländer bei Ausbau und Förderung erneuerbarer Energien deutlich besser ab, Brandenburg [mehr...]

Deutschland für konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt

Windpark; Foto: Heiko Küverling (aboutpixel.de)

Deutschland wurde beim sogenannten “World Climate Summit” am Rande der UN-Klimakonferenz in Durban für seinen Fortschritt beim Ausbau [mehr...]

Deutsch-Russisches Forschungsprojekt in der Ölhochburg Tjumen

Steppe in Westsibirien Quelle: Wikicommons

Russland ist einer der größten Erdöl- und Erdgasproduzenten weltweit. Für Deutschland ist das Land zudem eines der wichtigsten Lieferanten, [mehr...]

Kann Solarstrom aus Griechenland zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

Solaranlage; Foto: shutterstock

Als die deutsche Presse im Juni 2011 verlauten ließ, Finanzminister Wolfgang Schäuble habe sich dafür ausgesprochen, die griechische Wirtschaft [mehr...]

Als die deutsche Presse im Juni 2011 verlauten ließ, Finanzminister Wolfgang Schäuble habe sich dafür ausgesprochen, die griechische Wirtschaft wieder flott zu bekommen, indem sie große Mengen an Solarenergie nach Deutschland exportiere, glaubte ein mancher an ein populistisches Lippenbekenntnis. Doch sowohl der deutschen als auch der griechischen Regierung scheint es ernst zu sein: Unter dem Namen „Helios-Projekt“ planen die beiden Länder die in Griechenland installierte Leistung an Photovoltaik von derzeit 270 Megawatt bis 2020 auf 2,2 Gigawatt zu steigern – bis 2050 sollen es sogar zehn Gigawatt sein.

20 Milliarden Euro soll das Projekt kosten und eine Fläche von 200 Quadratkilometern Land einnehmen. Die erzeugte Energie soll dabei nicht nur einen entscheidenden Teil des griechischen Strombedarfs decken, sondern darüber hinaus auch nach Deutschland exportiert werden. Um den Bau der Photovoltaikanlagen anzuschieben hat Athen bereits Investitionen von über 1,1 Milliarden Euro zugesagt.

Die deutsche Solarwirtschaft will fünf Prozent zu den Gesamtkosten beisteuern. Sie hofft, sich durch das Gigaprojekt aus ihrer aktuellen Krise befreien zu können. Daher war es auch kaum verwunderlich, dass ein Großteil der Unternehmer, die Wirtschaftsminister Rösler bei seiner Anfang Oktober unternommenen Griechenland-Reise begleiteten, der Solarbranche angehören. „In Griechenland gibt es ein großes Interesse an Solarenergie. Dies war in vielen spannenden Gesprächen deutlich spürbar“, erklärt Moritz von Plate, Geschäftsführer der Solarlite GmbH und Teilnehmer der Delegartionsreise.

Laut des griechischen Umweltministeriums sollen Griechenlands Netze schon jetzt für zwei bis 2,5 Gigawatt zusätzlichen Sonnenstrom bereit sein. „Mit potentiellen Kuppels

Als die deutsche Presse im Juni 2011 verlauten ließ, Finanzminister Wolfgang Schäuble habe sich dafür ausgesprochen, die griechische Wirtschaft wieder flott zu bekommen, indem sie große Mengen an Solarenergie nach Deutschland exportiere, glaubte ein mancher an ein populistisches Lippenbekenntnis. Doch sowohl der deutschen als auch der griechischen Regierung scheint es ernst zu sein: Unter dem Namen „Helios-Projekt“ planen die beiden Länder die in Griechenland installierte Leistung an Photovoltaik von derzeit 270 Megawatt bis 2020 auf 2,2 Gigawatt zu steigern – bis 2050 sollen es sogar zehn Gigawatt sein.

20 Milliarden Euro soll das Projekt kosten und eine Fläche von 200 Quadratkilometern Land einnehmen. Die erzeugte Energie soll dabei nicht nur einen entscheidenden Teil des griechischen Strombedarfs decken, sondern darüber hinaus auch nach Deutschland exportiert werden. Um den Bau der Photovoltaikanlagen anzuschieben hat Athen bereits Investitionen von über 1,1 Milliarden Euro zugesagt.

Die deutsche Solarwirtschaft will fünf Prozent zu den Gesamtkosten beisteuern. Sie hofft, sich durch das Gigaprojekt aus ihrer aktuellen Krise befreien zu können. Daher war es auch kaum verwunderlich, dass ein Großteil der Unternehmer, die Wirtschaftsminister Rösler bei seiner Anfang Oktober unternommenen Griechenland-Reise begleiteten, der Solarbranche angehören. „In Griechenland gibt es ein großes Interesse an Solarenergie. Dies war in vielen spannenden Gesprächen deutlich spürbar“, erklärt Moritz von Plate, Geschäftsführer der Solarlite GmbH und Teilnehmer der Delegartionsreise.

Laut des griechischen Umweltministeriums sollen Griechenlands Netze schon jetzt für zwei  bis 2,5 Gigawatt zusätzlichen Sonnenstrom bereit sein. „Mit potentiellen Kuppelstellen an den Grenzen von Italien, Slowenien und Ungarn könne der Strom Richtung Nordeuropa transportiert werden“ heißt es auf photon.de. Angeblich sollen laut griechischem Ministerium zur Errichtung von PV-Anlagen staatliche Ländereien 25 Jahre lang an Investoren verpachtet und die Genehmigungen schnell und unbürokratisch erteilt werden.

Corinna Lang

tellen an den Grenzen von Italien, Slowenien und Ungarn könne der Strom Richtung Nordeuropa transportiert werden“ heißt es auf photon.de. Angeblich sollen laut griechischem Ministerium zur Errichtung von PV-Anlagen staatliche Ländereien 25 Jahre lang an Investoren verpachtet und die Genehmigungen schnell und unbürokratisch erteilt werden.

Corinna Lang