Energiebedarf

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So viel Strom verbraucht Google

Bei Google in Chicago; Foto: Google

Nicht zuletzt um seinen Konkurrenten möglichst keine konkreten Anhaltspunkte über das Ausmaß des eigenen Wachstums zu liefern, hatte Google in den letzten Jahren ein Geheimnis aus seinem Stromverbrauch gemacht. Dieses wurde nun gelüftet, denn das Unternehmen hat erstmals Zahlen veröffentlicht, die Licht ins Dunkel des Googelschen Energiebedarfs bringen.

Demnach verbrauchte der Konzern im Jahr 2010 – inklusive aller Dienste wie Google-Mail oder der Videoplattform Youtube – rund 2,26 Milliarden Kilowattstunden Strom. Laut einem Beitrag des Magazins Spiegel entspricht das einer Großstadt mit 200.000 Haushalten oder „dem Viertel der Produktionsleistung eines Atomkraftwerks“, also unbestritten einer gewaltigen Menge Energie!

25 Prozent des Stroms stammten laut Google 2010 allerdings bereits aus erneuerbaren Energien und bis 2012 sollen es mindestens gar [mehr...]

Chance Klimawandel und Regenerative Energien

Angeregt durch steigende Ölpreise und Klimawandel werden Investitionen in umweltverträgliche Technologien immer interessanter. Besonders in Kalifornien entstehen neue Generationen von jungen Unternehmern mit visionärer Weitsicht. Niemand weiß genau, wie die Welt von morgen aussehen wird, denn es gibt viele Unsicherheiten und unterschiedliche Meinungen, wie wir uns den [mehr...]

Daß die USA ihren Verbrauch reduzieren wird, ist kaum anzunehmen. Daß der Energiebedarf und Verbrauch an fossilen Brennstoffen in menschenreichen Ländern wie den „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien und China) noch weiter zunehmen wird, weil er im Grunde genommen gerade erst begonnen hat, ist da eher wahrscheinlich. Die Konsequenzen dieser Entwicklung, deren Umfang wir noch nicht einmal erfasst haben, werden in allen Industrien und Lebensbereichen spürbar sein. Die Tabelle mit den Daten der Top-10 in 2006 (plus Schweiz und Österreich) veranschaulicht diese Prognose in Zahlen.

Was wie ein weiteres Honorszenario ausschaut, ist aber in Wirklichkeit auch ein gigantischer Markt, der sich vor unseren Augen und mit rasender Geschwindigkeit aufbaut. Vor allem Investitionen in regenerative Energien werden durch den vorhersehbaren Trend notwendig und wirtschaftlich hochinteressant. Es werden neue Industrien, Märkte, Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen und einen ungeahnten Boom in der Energie- und Umweltindustrie erzeugen.

Überall im Land entstehen schon heute neue Unternehmen, die mit Biogas, Abfällen, Elektroautos, Solarenergie, Umweltschutz und innovativen Ideen Märkte erschließen und von der Entwicklung profitieren. Auch für Privatanleger wird es mehr als interessant. Unternehmen wie die Prokon Genussrechtegesellschaft bieten Beteiligungen in Erneuerbaren Energien, hohe Wachstumsraten, Mindestverzinsungen von 6% p.a. plus Überschussbeteiligungen bis zu 4% bei einer Laufzeit von 3 Jahren. In den vergangenen drei Jahren konnte das 2003 gegründete Unternehmen jeweils 8% Zinsen auszahlen.

Die vielen neuen Unternehmen, die auch hierzulande im Bereich der regenerativen Energien und Umweltschutz entstehen, machen Hoffnung. Und auch wenn es schlimmer kommt als gewollt, Not macht bekanntlich erfinderisch.

Ralf Hartmann

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