Neue Wege in der CO2-Einsparung gehen und dabei die Kraft der Sonne effektiv ausnutzen, das ist das Ziel des innovativen Luxemburger Netzwerkes. Drei Unternehmen aus Luxemburg planen und Bauen unter der Leitung des Projektentwicklers Innovat aus Berdorf an einem Pilotprojekt, was ganz neue Möglichkeiten für CO2-neutrales Bauen, Wohnen und Sanieren aufzeigt.
Mit ihrem Innovationsmodell soll das größte Solarheizkraftwerk Deutschlands in der Eifel entstehen und über ein Nahwärmenetz das gesamte Wohnbaugebiet in Roth a. d. Our im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Möglich machen dies Vakuum-Röhrenkollektoren, Wärmepumpen, hochwärmegedämmte Wasserspeicher und Photovoltaikanlagen aus unserem Nachbarland, das zudem vom Luxemburgischen Wirtschaftsminister Jeannot Krecké unterstützt wird.
Innovat kooperiert zur Umsetzung des Projekts mit verschiedenen Unternehmen aus dem eigenen Land, so auch mit dem einzigen Luxemburger Hersteller von Photovoltaik-Elementen für Hausdächer Solar Wood aus Foetz und dem Ingenieurholzbauer Z.D.K. Langer aus Echternach. Ein Netzwerk, was gut funktioniert und auch in Zukunft gemeinsam an weiteren Projekten arbeiten möchte. Das INN|SOLux Netzwerk macht dabei einen großen Schritt in Sachen nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen im Einklang mit unserer Umwelt.
In der Eifel hingegen ist der erste Meilenstein gelegt, die 3.000 Quadratmeter Bodenplatte für Deutschlands erstes Solar-Heizkraftwerk steht bereits. So kann in Roth a. d. Our schon bald ein Systemkreislauf entstehen, das Energie, Heizwärme und Warmwasser erzeugt und damit die Kosten für den Wärmebedarf eines Hauses gering hält. Die Kosten für den Energiebedarf der geplanten 42 Wohneinheiten sollen dann mit rund 11 Euro im Monat zu Buche schlagen. Das unschlagbare Herzstück, eine thermische Solaranlage mit Vakuum-Röhrenkollektoren und zusätzlich hierzu Wärmepumpen, hochwärmegedämmte Wasserspeicher und Photovoltaikanlagen machen diese innovative Energiegewinnung möglich.
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