
In Prenzlau in der Uckermark ist am 25. Oktober das erste Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Betrieb gegangen. Drei Windturbinen mit je zwei Megawatt Nennleistung erzeugen Strom, der dann teilweise in einen 500-Kilowatt-Druck-Elektrolyseur fließt und durch Elektrolyse von Wasser Sauerstoff und Wasserstoff erzeugt. Strom, der aktuell nicht für die Elektrolyse gebraucht wird, fließt in das allgemeine Stromnetz. Die Speicherung des Wasserstoffs erfolgt in vorhandenen Erdgastanks.
Wenn die Stromnachfrage groß und das Windenergieangebot gering ist, speist man den gespeicherten Wasserstoff in einem Gemisch mit Biogas in zwei 350 Kilowatt-Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Jedes BHKW produziert etwa 2.700 Megawattstunden Strom und 2.250 Megawattstunden Wärme. Die überschüssige Wärme aus den Blockheizkraftwerken soll in das Wärmenetz der Stadt Prenzlau fließen und kann bis zu 80 [mehr...]






