Fördermittel Schweiz

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Gute Nachrichten für Schweizer Solarstromproduzenten

In kaum einem Land wird Solarstrom so stark gefördert, wie es derzeit in Deutschland der Fall ist. Laut einer aktuellen Emnid Umfrage sprechen sich 90% der Bevölkerung für eine stärkere Nutzung von Solarstrom aus, wobei die Förderprogramme entsprechend attraktiv sind.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Förderung aller Photovoltaik-Anlagen Deutschlandweit. In diesem Gesetz werden zudem die Einspeise-Vergütungen für Solarstrom festgelegt, wobei Zeitraum und Vergütungshöhe im Rahmen von 20 Jahren gesetzlich garantiert sind.

Durch das zu Jahresbeginn in Kraft getretene novellierte EEG, erhalten Hausbesitzer seit diesem Jahr einen garantierten Bonus. Ganze 25 Cent je Kilowattstunde für selbst genutzten Solarstrom werden ab sofort vergütet. Vor der Neuerung wurden lediglich Einspeise-Vergütungen für selbst produzierten Solarstrom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wurde, gezahlt.

Auch die hohen Kosten für die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage sollten die Nutzer nicht abschrecken. Günstige Kredite im Rahmen des Förderprogramms für einen solchen Bau generiert die KfW-Bank oder die UmweltBank.

Im Gegensatz zu Deutschland steckt die Solarrevolution unserer Schweizer Nachbarn noch in den Kinderschuhen. Hier gibt es derzeit keine Fördermöglichkeiten bei der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage und nur die Unterhaltskosten können steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings ist die Steuerpraxis nach Lockerung der Dumont-Praxis (bereits in den ersten 5 Jahren können hier die Unterhaltskosten steuerlich abgezogen werden) noch nicht vollständig geklärt, sodass eine Geltendmachung nicht immer Erfolg verspricht.

Allerdings hat sich in der Schweiz zum 01. Januar 2009 eine wichtige Neuerung ergeben. So wurde eine kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien eingeführt, die Solarstromproduzenten eine neue Perspektive eröffnet. Voraussetzung hierfür ist die Zulassungsfähigkeit der Anlagen, die in einem Anmeldeverfahren geprüft wird. Nähere Informationen hierzu gibt es beim Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie.

Ob dieses Förderinstrument in der Schweiz ähnlich positive Auswirkungen hat, wie es dem Deutschen Photovoltaik-Boom vergönnt war oder ob sich die Solarbranche aufgrund der stark begrenzten Mittel selber ausbremst, bleibt dabei abzuwarten. Mit einer weltweit jährlichen Wachstumsrate von bis zu 40 Prozent, ist diese emissionsfreie Energiequelle jedoch ein zukunftsträchtiges Standbein der effizienten und umweltfreundlichen Energieversorgung.

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