Im Rahmen der Frauenhofer Systemforschung Elektromobilität mit dem Schwerpunktthema „Energieerzeugung und Netzintegration“ wurden die deutschen Stromnetze auf ihre Belastbarkeit hin untersucht. Anlass waren die Pläne der Bundesregierung, bereits 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen. Experten aus mehr als 30 Instituten kamen dabei zu dem Ergebnis, dass insbesondere die Niederspannungsnetze nur bedingt für die Strombeladung durch viele E-Fahrzeugen geeignet sind. Maximal zehn Prozent an E-Fahrzeugen seien bei gleichzeitiger Ladung zulässig, bevor Betriebsmittel, zum Beispiel Transformatoren, überlastet würden. Mit einem intelligenten Beladungsmanagement seien bis zu 30 Prozent möglich.
Basis für die Simulation war ein so genanntes CIGRE-Modell, welches mit verschiedenen Elementen aus dem Niederspannungsbereich erweitert wurde. Anschließend [mehr...]


