
Wasserkraft aus Flüssen und Seen zu nutzen ist ein alter Hut. Normalerweise handelt es sich hierbei um großtechnische Anlagen mit mehreren Staustufen, riesigen Turbinen und enormer Durchflussleistung, die ganze Regionen mit Energie versorgen können.
Doch was im Großen funktioniert, geht auch einige Nummern kleiner: Mit Hilfe der sogenannten Wasserwirbeltechnik lassen sich in Staubecken, durch die Teile des Flusswassers umgeleitet werden, auch minimale Fallhöhen ausnutzen, um Strom zu erzeugen.
In der Schweiz geht in diesem Sommer das erste Wasserwirbelkraftwerk ans Netz. Bauherr ist die Schweizer Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz (GWWK). Ihr Ziel ist es, überall im Land umweltbewegte Eidgenossen zusammenführen, die gemeinsam solche Anlagen finanzieren und aufbauen.
Der Plan scheint aufzugehen: Nach nur sieben Monaten waren schon 100 private [mehr...]


