
Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten an der Entwicklung von nicht aushärtenden Klebstoffen auf der Basis einheimischer nachwachsender Rohstoffe. Derartige Haftkleber werden in der Bau- und Fahrzeugindustrie und für viele verschiedene Alltagsanwendungen wie Pflaster, Aufkleber, Teppichklebebänder und Etiketten verwendet. Das europäische Marktvolumen dafür umfasst rund 200.000 Tonnen pro Jahr. Derzeit werden diese in erster Linie aus Erdöl und zu einem kleineren Teil aus (nicht heimischem) Naturkautschuk hergestellt.
Die Ausgangsstoffe der geplanten Versuchsreihen mit Pflanzenöl sind Ölsäure- und Erucasäure-Derivate, da ihr molekularer Aufbau am ehesten den Monomeren erdölbasierter Klebstoffe ähnelt. Durch den Zusatz von Co-Monomeren und die Variation der Vernetzungs- und Polymerisationsgrade wollen die Karlsruher Forscher deren [mehr...]






