
Japan zieht Konsequenzen aus den tragischen Ereignissen im März des Vorjahres, als ein schweres Erdbeben der Stärke 9,0 einen Tsunami auslöste und das Atomkraftwerk Fukushima so schwer beschädigte, dass es in drei Reaktoren zu einer Kernschmelze kam. Erst vergangene Woche erschütterte ein neuerliches Erdbeben der Stärke 5,8 den Meeresboden vor der Provinz Fukushima. Das zeigt: Die Gefahr ist nicht vorüber.
Nach der jährlichen Routineabschaltung werden auch die drei Reaktoren im Kraftwerk Ikata auf Shikoku nicht wieder ans Netz gehen. Am Freitag wurde dort der letzte Reaktor Ikata 2 für eine Kontrolluntersuchung abgeschaltet. Es ist das erste Mal, dass alle drei Reaktoren still liegen und Betreiber Shikoku Eletric Power damit keinen Atomstrom mehr im Angebot hat.
In Japan sind jetzt nur noch fünf der insgesamt 54 Reaktoren am Netz. Nur noch die AKWs [mehr...]






