
Indigene Völker haben einen engen Bezug zur Natur und nehmen deshalb selbst subtile Veränderungen deutlich wahr. Survival International, die Bewegung für indigene Völker, hat einen Bericht veröffentlicht, in dem Vertreter verschiedener Völker zu Wort kommen und ihre Eindrücke über die Auswirkungen des Klimawandels schildern.
Davi Kopenawa von den Yanomami aus dem Amazonasgebiet Nordbrasiliens und Südvenezuelas – das 2005 von einer schweren Dürre heimgesucht wurde – berichtet, dass der Klimawandel sie längst erreicht hat: „Der Regen kommt spät. Die Sonne verhält sich eigenartig. Die Welt ist krank. Die Lungen des Himmels sind verschmutzt. Wir wissen, dass es passiert.“
Ausgesprochen deutlich sind die Folgen des Klimawandels auch in der Arktis zu beobachten. Das Eis schmilzt und für die Inuit werden dadurch Jagd und Fischfang schwieriger und das [mehr...]



