
Seit Anfang der 80er-Jahre wird immer im Frühjahr ein Loch in der schützenden Ozonschicht über dem Südpol der Erde beobachtet. 2011 “schmolz” die Ozonschicht nun auch über der Arktis derart dramatisch, dass Wissenschaftler erstmals in der Geschichte auch dort von einem Ozonloch sprachen. In einem Beitrag des Nature-Magazins wurden nun die Gründe dafür und das Ausmaß der Katastrophe näher beleuchtet.
Demnach forcierten in diesem Jahr extrem tiefe Temperaturen am Nordpol die Bildung von polaren Stratoshpärenwolken aus Wasser, Schwefelsäure und gefrorener Salpetersäure. In diesen Wolken wandeln sich langlebige Chlorverbindungen unter anderem zu Chlormonoxid-Radikalen um, die das Ozon aggressiv angreifen. Noch ist zwar nicht vollständig geklärt, wie es zu derartigen Tiefsttemperaturen von unter minus 80 Grad überhaupt erst kommen konnte, denn in [mehr...]



