Shell will weniger Solar- und Windenergieprojekte unterstützen – Kindern denken oft mit mehr Weitsicht
Die Kurzsichtigkeit von einem der größten Energiefirmen der Welt ist erstaunlich. Wie es im Pressetext vom 18.3.2009 heißt es: “Der Energiekonzern Royal Dutch Shell will Investitionen in alternative Energien nur tätigen, wenn deren Rendite der von Öl- und Gasinvestments entspricht.”
Ein Brancheninsider meinte dazu: “Da man vor allem den Aktionären renditebezogen verpflichtet ist, schaut man, wo sich einsparen lässt.”
Das heißt, weiterhin stehen kurzfristige Profite über langfristigem Gewinn, die eigene Bereicherung steht über das Wohl der Menschheit. Verpflichtung wird gefühlt gegenüber reichen Aktionären, während wir Millionen, ja Milliarden von Menschen eine Zukunft schaffen, die keine ist.
Vielleicht sollten manche Führungsmenschen mal an einer der Kinder-Akademien teilnehmen, wie sie von Plant for the Planet in ganz Deutschland organisiert werden. Dort erfahren 10-12 Jährige über die Dringlichkeit des aktiven Klimaschutzes, und die Möglichkeiten, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen. Auf die Frage, warum denn weiterhin die Welt so wenig unternimmt, meinte eine 12-Jährige Schülerin:
“Die Erwachsenen denken viel zu kurzfristig und egositisch.”
Es würde sich lohnen, unseren Kindern besser zuzuhören, und besser auf ihre Zukunft zu achten; nicht für unseren kurzfristigen Profit. Aber für unser langfristiges Leben. Zählt das nicht?
Maiken Winter
Quelle: Pressetext
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