
Um mit der immensen Menge an radioaktiv belastetem Wasser fertig zu werden, genehmigte die japanische Regierung Anfang April die Entsorgung von einem Teil des verseuchten Wassers sowie Abfalls des Atomkraftwerks Fukushima ins Meer. Schon zuvor wurde durch ein Leck an einem Reaktor radioaktives Wasser abgeleitet. Solch eine Art der Entsorgung scheint durch die Verdünnung des radioaktiven Materials im Meer sinnvoller als die Lagerung auf dem Festland.
Seit den 50er Jahren werden die Meere als Depot für Atommüll und Kühlwasser genutzt. Im Jahre 1993 wurde die Versenkung radioaktiver Abfälle aller Art im Meer verboten. Den Grundstein für den Entschluss legte die Londoner Dumping Convention 21 Jahre zuvor. Hier wurden erstmals alle Arten gefährlichen Abfalls in den Ozeanen aufgelistet und die Einleitung teilweise [mehr...]



