
Vor der Küste von Nordwales soll der größte Offshore-Windpark aller Zeiten entstehen. Allein die nackten Zahlen sind schon beeindruckend: „Gwynt y Môr“ (walisisch: Wind im Meer), so der Name für das Projekt, soll eine Kapazität von rund 576 Megawatt besitzen. 160 Windräder sollen sich auf einer Fläche von 79 Quadratkilometern im Meer drehen, in nur vier Jahren soll der Windpark fertig gestellt sein.
Die Kosten belaufen sich nach Angaben der deutschen Firmen, die für den Bau verantwortlich sind (RWE Innogy, die Ökostrom-Sparte von RWE, die Stadtwerke München und Siemens, Weltmarktführer bei Offshore-Windturbinen) auf rund zwei Milliarden Euro.
Eine spannende Interessengemeinschaft, die sich da zusammengetan hat. RWE Innogy setzt gezielt auf Ökostrom-Projekte, egal ob Windparks oder Biogasanlagen, Hauptsache groß und leistungsstark. Siemens baut zwar noch [mehr...]




