Weltbevölkerung

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Chance Klimawandel und Regenerative Energien

Angeregt durch steigende Ölpreise und Klimawandel werden Investitionen in umweltverträgliche Technologien immer interessanter. Besonders in Kalifornien entstehen neue Generationen von jungen Unternehmern mit visionärer Weitsicht. Niemand weiß genau, wie die Welt von morgen aussehen wird, denn es gibt viele Unsicherheiten und unterschiedliche Meinungen, wie wir uns den Herausforderungen stellen sollen. Das der weltweite Energiebedarf weiter wachsen wird und zunehmend Einfluss auf unser Klima und unser Leben haben wird, ist dagegen unstrittig.

Auf der Climate Change Conversation am 24.Januar 2008, die im Rahmen des World Economic Forums in Davos stattfand, meinte Larry Page (34), dass die Probleme der globalen Erwärmung mit neuen Technologien zu lösen seien. 2004 beschlossen er und sein Partner Sergey Brin (32), dass 1% des Firmenkapitals von Google und eigene Mitarbeiterressourcen in dringliche Aufgaben dieser Welt fließen sollen. Zu diesem Zweck wurde Google.Org (siehe Klimaschutz powered by Google) ins Leben gerufen und 2005 die Google Foundation gegründet, die bis Januar 2008 etwa 75 Millionen US$ an Kapitalzuschüssen und Förderungen bereitstellte. Die 5 Hauptanliegen dieser Initiative unterstützen soziale Projekte, wie z.B. den Aufbau von Infrastrukturen in armen Ländern (Wasserversorgung), Bekämpfung von Krankheiten (SARS und Vogelgrippe), Früherkennung von Krisenherden, Finanzierungen kleiner und mittlerer Unternehmen, erneuerbare Energien (Solar) und Hybrid-Autos.

Technologie-Award Preisträger Rahul Iyer (30), US-Unternehmer und Experte für Biotechnologien, glaubt an erneuerbare Energien und die Zukunft von Biokraftstoffen. In den nächsten 5 bis 6 Jahren, so Iyer, würden neue Technologien die Energieversorgung und den Umweltschutz revolutionieren. Er ist überzeugt, dass nahezu alle Abfall- und Nebenprodukte in saubere Energie umgewandelt werden können. Die USA könnten 50% ihres Energiebedarfes mit eigenen Bioabfällen abdecken. Obwohl man schon heute in der Lage ist aus Algen und Bioabfällen nutzbare Kraftstoffe zu gewinnen, fehlt es noch an den nötigen Infrastrukturen und der Marktreife der Technologien. Von Debatten, die eine Weiterentwicklung von Biodiesel und Ethanol anzweifeln, solle man nicht die Zukunft der Bioenergien ableiten. Jede Entwicklung brauche ihre Zeit. Die Zukunftsfähigkeit von Bioenergien nach dem heutigen Stand zu beurteilen, wäre so vorausschauend wie die Zukunft des Internets aus der Sicht der Telekomverbindungen und Modems der 80ziger in Frage zu stellen.

Ob man den Worten des Kaliforniers Iyer glauben mag oder nicht, Tatsache ist, dass die Ölpreise seit Jahren steigen und Rohöl immer knapper wird. Pro Barrel haben sich die US$ Preise seit 2004 um 243% erhöht (in Euro von 23,50 auf 66,80 = 184%). Quelle © 1998-2008 TECSON – Alle Zahlenangaben sind ohne Gewähr -

Alleine wegen der Preisentwicklung werden alternative Lösungen zum Öl immer dringender und auch wahrscheinlicher. Und die Probleme wachsen ständig. Ein genauer Blick auf die Zahlen verrät, dass die USA mit nur 4,56% der Weltbevölkerung fast 23% des Erdöls verbrauchen (2006). Noch interessanter wird es, wenn man den Verbrauch der USA mit China und Indien vergleicht. Beide Länder stellen über 37% der Weltbevölkerung (2,451 Milliarden). In den USA sind es 301 Millionen Menschen. Trotzdem haben die USA 2006 doppelt soviel Erdöl verbraucht als beide Länder insgesamt und sogar mehr als China, Indien, Brasilien und Russland zusammen.

Daß die USA ihren Verbrauch reduzieren wird, ist kaum anzunehmen. Daß der Energiebedarf und Verbrauch an fossilen Brennstoffen in menschenreichen Ländern wie den „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien und China) noch weiter zunehmen wird, weil er im Grunde genommen gerade erst begonnen hat, ist da eher wahrscheinlich. Die Konsequenzen dieser Entwicklung, deren Umfang wir noch nicht einmal erfasst haben, werden in allen Industrien und Lebensbereichen spürbar sein. Die Tabelle mit den Daten der Top-10 in 2006 (plus Schweiz und Österreich) veranschaulicht diese Prognose in Zahlen.

Was wie ein weiteres Honorszenario ausschaut, ist aber in Wirklichkeit auch ein gigantischer Markt, der sich vor unseren Augen und mit rasender Geschwindigkeit aufbaut. Vor allem Investitionen in regenerative Energien werden durch den vorhersehbaren Trend notwendig und wirtschaftlich hochinteressant. Es werden neue Industrien, Märkte, Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen und einen ungeahnten Boom in der Energie- und Umweltindustrie erzeugen.

Überall im Land entstehen schon heute neue Unternehmen, die mit Biogas, Abfällen, Elektroautos, Solarenergie, Umweltschutz und innovativen Ideen Märkte erschließen und von der Entwicklung profitieren. Auch für Privatanleger wird es mehr als interessant. Unternehmen wie die Prokon Genussrechtegesellschaft bieten Beteiligungen in Erneuerbaren Energien, hohe Wachstumsraten, Mindestverzinsungen von 6% p.a. plus Überschussbeteiligungen bis zu 4% bei einer Laufzeit von 3 Jahren. In den vergangenen drei Jahren konnte das 2003 gegründete Unternehmen jeweils 8% Zinsen auszahlen.

Die vielen neuen Unternehmen, die auch hierzulande im Bereich der regenerativen Energien und Umweltschutz entstehen, machen Hoffnung. Und auch wenn es schlimmer kommt als gewollt, Not macht bekanntlich erfinderisch.

Ralf Hartmann

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Daß die USA ihren Verbrauch reduzieren wird, ist kaum anzunehmen. Daß der Energiebedarf und Verbrauch an fossilen Brennstoffen in menschenreichen Ländern wie den „BRIC-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien und China) noch weiter zunehmen wird, weil er im Grunde genommen gerade erst begonnen hat, ist da eher wahrscheinlich. Die Konsequenzen dieser Entwicklung, deren Umfang wir noch nicht einmal erfasst haben, werden in allen Industrien und Lebensbereichen spürbar sein. Die Tabelle mit den Daten der Top-10 in 2006 (plus Schweiz und Österreich) veranschaulicht diese Prognose in Zahlen.

Was wie ein weiteres Honorszenario ausschaut, ist aber in Wirklichkeit auch ein gigantischer Markt, der sich vor unseren Augen und mit rasender Geschwindigkeit aufbaut. Vor allem Investitionen in regenerative Energien werden durch den vorhersehbaren Trend notwendig und wirtschaftlich hochinteressant. Es werden neue Industrien, Märkte, Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen und einen ungeahnten Boom in der Energie- und Umweltindustrie erzeugen.

Überall im Land entstehen schon heute neue Unternehmen, die mit Biogas, Abfällen, Elektroautos, Solarenergie, Umweltschutz und innovativen Ideen Märkte erschließen und von der Entwicklung profitieren. Auch für Privatanleger wird es mehr als interessant. Unternehmen wie die Prokon Genussrechtegesellschaft bieten Beteiligungen in Erneuerbaren Energien, hohe Wachstumsraten, Mindestverzinsungen von 6% p.a. plus Überschussbeteiligungen bis zu 4% bei einer Laufzeit von 3 Jahren. In den vergangenen drei Jahren konnte das 2003 gegründete Unternehmen jeweils 8% Zinsen auszahlen.

Die vielen neuen Unternehmen, die auch hierzulande im Bereich der regenerativen Energien und Umweltschutz entstehen, machen Hoffnung. Und auch wenn es schlimmer kommt als gewollt, Not macht bekanntlich erfinderisch.

Ralf Hartmann

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