In einer Zeit, in der wir dringendst nicht nur die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre stoppen, sondern die Konzentration auf 350 ppm reduzieren müssen, sind die neuesten Ergebnisse der globalen Meßstationen erschreckend: statt sich zu stabilisieren, steigen die Konzenmtrationen der Treibhausgase weiter an.
CO2 hat sich 2007 um 2.4 ppm erhöht, so daß nun die globale Konzentration von CO2 in der Erdatmosphäre etwas 385 ppm beträgt. Bei einer ähnlichen Zuwachsrate werden wir in weniger als 7 Jahren 400 ppm erreichen, ein Wert den wir nicht überschreiten sollten (siehe Beitrag von Dr. Jim Hansen).
Noch dramatischer ist aber die Zunahme von Methan: im Jahr 2007 – nach einer periode relativer Stabilität – ist die Methan-Konzentration in der Atmospäre weiter angestiegen. da Methan ein ca 22-fach aktiveres Treibhausgas ist als CO2, wiegt sein Anstieg noch schwerer. Es ist zu befürchten, daß dieser Anstieg zum teil auf das Tauen von Permafrostböden zurückgeführt werden kann. Durch chemische Prozesse bei dem Tauen dieser Böden könnten große mengen von Methan freigesetzt werden, welche das Erwärmen unseres Planeten weiter erhöhen würde.
Es gilt, einen solchen positiven Rückkopplungsmechanismus dringendst zu verhindern. Und das ist nur dann möglich, wenn wir unseren CO2-Ausstoß drastisch senken – durch die Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Dazu benötigen wir jedoch noch sehr viel mehr Druck der Bevölkerung auf die zuständigen Politiker und Energieanbieter.
Maiken Winter
Quelle: Pressemitteilung NOAA
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